Villa dei Bosconi

VILLA DEI BOSCONI · UMGEBUNG

Im Gebiet von Fiesole gibt es viele Möglichkeiten für Exkursionen und Spaziergänge zu Sehenswürdigkeiten geschichtlicher, künstlerischer oder naturkundlicher Art.
Beginnend bei der Besichtigung des archäologischen Bereichs des römischen Theaters, über Thermen und einige etruskische Gräber bis hin zum Archäologischen Museum und Museum Bandini.
Unbedingt besichtigt werden sollte auch der Parco di Montececeri, der eine ganz besondere Mischung aus Natur und Kultur bietet: wertvoller Schrein bestehend aus hellen Steinhöhlen, die einst das Material für die Errichtung der bedeutendsten architektonischen Werke in Florenz lieferten.
Der Park kann über verschiedene, für jede Altersklasse geeignete Strecken besichtigt werden; ausschließlich auf Reservierung (800.414.240) ist es zudem möglich, im Frühling und Herbst einige der schönsten Villen der Hügel zu besuchen: Villa Corsini in Maiano, Villa Le Balze, Villa al Bosco von Fontelucente, Villa Medici, Villa il Roseto, Villa il Riposo dei Vescovi, Villa la Torraccia (Sitz der Musikschule von Fiesole).
In den Sommermonaten Juni bis September, öffnet das beeindruckende römische Amphitheater seine Pforten: mit dem "Estate Fiesolana", dem ältesten Festival Italiens mit Opervorstellungen, Konzerten, Ballet, Prosa und Kino.
Und schließlich gibt es zahlreiche Trekkingstrecken, die in der Nähe der Villa dei Bosconi beginnen und Exkursionen auf die umliegenden Hügel ermöglichen.

HOTEL VILLA DEI BOSCONI - 1 TAG IN FLORENZ

Florenz in nur einem Tag zu besichtigen ist schier unmöglich, da die Stadt der Medici zahlreiche Kunstwerke und Zeugnisse vergangener Zeiten sowie zeitgenössische Schönheiten in sich birgt.
So ist es notwendig, auszuwählen und sich auf einen genauen Ablauf festzulegen, um in einem Tag zumindest einen Gesamteindruck der Wiege der italienischen Renaissance gewinnen zu können. Bei einem Spaziergang können fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt werden: beginnend bei Santa Maria Novella bis zur Ponte Vecchio, über Piazza Duomo und Piazza della Signoria bis zum berühmten "Schweinchenmarkt" (mercato del porcellino), wo etwa Lederwaren erstanden oder aber Fotos vor der Statue des vergoldeten Schweinchens gemacht werden können.
Die Basilika Santa Maria Novella, ein Werk von Leon Battista Alberti, mit wunderschönem, buntem Marmor eingekleidet, bewahrt am Hauptschiff den Kruzifix des Künstlers Giotto. Unter den vielen Kunstwerken sind die folgenden zu nennen: Trinità des Masaccio, Heilige Luzia und Schenkerin des David Ghirlandaio, die Auferstehung und vier Heiligen von Giorgio Vasari sowie der Kruzifix von Filippo Brunelleschi. Von besonderer Schönheit auch die Kapellen Tornabuoni, Strozzi und Rucellai.

Auf der Piazza Duomo sticht auf triumphale Weise die Kirche Santa Maria del Fiore hervor: der beeindruckende, fiorentinische Dom, wie er ihn Arnolfo Di Cambio begonnen und Giotto vollendet hat. Die Brunelleschi-Kuppel mit ihrer gewagten, innovativen Form ist aufgrund der umfangreichen Arbeiten und dem so erhaltenen außergewöhnlichen Ergebnis zugleich eines der ersten Meisterwerke der Renaissance. Sie verziert die gesamte Struktur entsprechend.
Darüber hinaus befindet sich der Glockenturm von Giotto in einer geradezu unüblichen Position und dies lässt ihn umso mehr zur Geltung kommen: in Ausrichtung mit der Fassade verfügt der Turm über eine ausgeklügelte Dekorationstechnik mit weißem, grünem und rotem Marmor. Der äußerst gelungene figurative Zyklus, der schließlich als regelrechte Umrahmung des Werks dient.
Auf der Piazza della Signoria thront der Palazzo Vecchio, der als Gemeindesitz mit den Medici zum Palazzo der Herren von Florenz wurde. Unter dem Palazzo eine Kopie des David von Michelangelo. Das Original befindet sich in der Galerie der Akademie.
Die Loggia dei Lanzi, das Reiterstandbild von Cosimo I und der Neptunbrunnen vervollständigen die künstlerische Schönheit des Platzes.

Wir gehen nun weiter von Palazzo Vecchio südlich des Doms nur wenig entfernt von der Ponte Vecchio sowie vom Arno, und vorbei an der Uffiziengalerie, einem der bedeutendsten Museen der Welt. Am Ponte Vecchio angelangt genießen wir den Blick auf Lungarno und die vielen kleinen Juwelierläden entlang der Brücke.

SHOPPING IN DER FLORENZ

Parallel zum Spaziergang in der Via De Tornabuoni, wo sich die berühmten Modeboutiquen in Florenz befinden und den historischen Läden, Vermächtnis einer jahrhundertelangen Handwerkstradition, gibt es in der Umgebung auch Outlets großer Marken: Mall in Valdarno oder Barberino Outlet in Mugello .
Im The Mall finden wir von Valentino über Fendi, Salvatore Ferragamo bis hin zu Giorgio Armani Outletwaren in großen Geschäften zu günstigsten Preisen. Im Outlet befindet sich auch das Juweliermuseum Unoaerre. Die Parkplätze sind gratis und befinden sich in der Nähe der Geschäfte. Das Outlet di Barberino von Mugello präsentiert sich auf innovative und originelle Weise und unterscheidet sich so von herkömmlichen Einkaufsläden. Es ist als richtiges Shopping-Dorf eingerichtet.
Cafès, Restaurants, Spielepark, sichere Bereiche, Gehsteige und Toiletten mit Wickelkommode sorgen dafür, dass sich auch Familien und Kinder jeden Alter bei uns wohl fühlen.

AUSFLÜGE IN DER TOSKANA

Villa dei Bosconi ist aufgrund ihrer günstigen Lage idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der wichtigsten touristischen Orte der Toskana wie etwa Siena, San Gimignano, Lucca, Pisa sowie das gesamte Chianti-Gebiet.
Piazza dei miracoli (Platz der Wunder) in Pisa ist seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt verfügt über so einige Meisterwerke der romanischen Baukunst in Europa wie etwa der Kathedrale, der Taufkirche, dem Friedhof und dem Kirchturm.
Der Kirchturm von Santa Maria: bekannt als der "Schiefe Turm" oder Turm von Pisa ist der Glockturm des Doms. Darunter hat der Boden etwas nachgegeben und ist so um einiges gesunken. Das Absenken des Bodens schritt voran bis dieses mit Restaurierungsarbeiten Anfang des 21. Jahrhunderts zum Stillstand kam.

Lucca ist eine der bedeutendsten Kunststädte Italiens und auch über die Grenzen hinaus bekannt. Dies vor allem für den intakten, ca. 4.223 m langen Mauernring, zurückgehend auf die Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, der die Altstadt umgibt und damit zu einer der 4 Provinzhauptstädten Italiens mit erhaltenem Mauerring aus der Renaissance macht. Neben Lucca verfügen auch Ferrara, Grosseto und Bergamo über derartige Stadtmauern.
Piazza Napoleone mit ihrer Struktur, die Bepflanzung, umliegenden Straßen und das Hauptmonument, alles in Symmetrie mit dem Palazzo Ducale: genau dies stellt Beispiel für die neoklassizistische Stadtplanung des frühen 19. Jahrhunderts dar.
In Siena, der römischen Kolonie zu Zeiten des Kaisers Augustus, sind auch die folgenden Sehenswürdigkeiten ein Muss: die Kathedrale Mariä Himmelfahrt (Cattedrale dell'Assunta) mit der Marmorkanzel des Nicola Pisano; Piazza del Campo, Sitz des berühmten Palio; Kirche S. Agostino, mittelalterlichen Ursprungs, von Vanvitelli wieder erbaut und der Wallfahrtsort Santa Caterina, ganz in der Nähe der gleichnamigen Straße und schließlich Casa della Santa, das 1464 zu einem Wallfahrtsort wurde.
San Gimignano ist vor allem für die mittelalterlichen Türme bekannt, die noch heute das Panorama bestimmen und der Stadt den Beinamen Manhatten des Mittelalters verliehen haben. Von den einstigen 72 Türmen und Haustürmen in der Hochblüte der Gemeinde gab es 1580 noch 25, heute sind es 16, die mit anderen geköpften das Stadtbild bestimmen. Der älteste Turm ist Torre del Podestà mit 54 Metern. Dieser wird auch Torre Grossa genannt.

Es gibt auch zahlreiche religiöse Gebäude von künstlerischem Wert wie etwa die Kirche Sant'Agostino und die Stiftskirche (Chiesa Collegiata) sowie den Dom, der 1148 fertig gestellt wurde und als eines der prächtigsten Beispiele romanischer Kunst in der Toskana gilt.